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Erste CD/LP:
Als LP im Sinne einer Langspielplatte irgendein Kinderhörspiel, Räuber Hotzenplotz vermutlich, musikalisch müsste es Michael Jackson Thriller gewesen sein.
(Anm. d. Band: „„Plotzenhotz?! – Hotzenplotz heiße ich!“ „Oh, Verzeihung, Herr Lotzenpotz.“)

Erstes Konzert:
Die Zauberflöte bei den Bregenzer Festspielen bzw. die Coverband Zebra von meinem späteren Gitarrenlehrer

Früheste Kindheitserinnerung, die etwas mit Musik zu tun hat:
Blockflöte unter dem Weihnachtsbaum mit meiner Schwester… mit dem Lieblingslied unserer Oma „Es ist ein Ros entsprungen“
(Anm. d. Band: … sowas will dann Rockmusik machen? Echt jetzt....)

Lieblingssong der am längsten gehalten hat:
Living Colour - Cult of personality, die ganze Vivid Platte ist genial und hat mich seit 1988 immer wieder begleitet, sowohl künstlerisch als auch menschlich / textlich

Peinlichster Lieblingssong:
In vollkommener geistiger Umnachtung und mit den Hormonen in der Pubertät kämpfend gestehe ich das es eine wenn auch kurze Phase gab in der ich Modern Talking gehört habe.
(Anm. d. Band: Irgendwie haben die einen Eindruck bei jedem bisher hier im Interview hinterlassen, wir können aber bestätigen das Stefan sich auch von seiner letzten Platte schweren Herzens getrennt hat und sich nun in Therapie befindet … sowas will dann Rockmusik machen? Echt jetzt....).

Eigener Lieblingssong:
My Baby and I, habe ich mit 16 geschrieben und erinnert mich immer an die Zeit, nach dem in Guter Song auch alle Stilrichtungen überlebt wurde er schon häufig in ein neues Kleid gesteckt.

Lieblingssongzeile:
I don't have a need to be the best, Don't want to be just like the rest, Just stay who I am, Just an ordinary middle man, Give me the happy medium, Don't want to be the one whose leading them, I've got no master plan, Just a simple mddle man – Living Colour
Erinnert mich dran, dass man das Glück in Akzeptanz der Mittelmäßigkeit für sich selbst findet. Des Lebens wird man sich aber meist erst in den Extrema bewusst. Ein Wiederspruch der mich angeregt hat wesentlich reflektierter mit meiner Zeit und meinen Status auf der Lebenskurve umzugehen.
(Anm. d. Band: … jetzt haut er es aber wieder raus … Alter…)

Bestes Konzert:
Robben Ford hat mich irgendwie abgeholt … Hammer Sound der Band

Bisher Bestes eigenes Konzert:
Seaside Openair… da ist mein Amp in Rauch aufgegangen der Abend war magisch… die Stimmung, der Sonnenuntergang, die Mädels…. Im Nachhinein haben wir da das „Festival ohne Band“ entwickelt…

Vinyl, CD, mp3:
Ich liebe Vinyl da hat man die Platten noch gehört, von Anfang bis Ende, große Cover viel zu gucken und lesen. Man nimmt sich aktiv die Zeit zum hören. Ich gestehe allerdings das bei mir auch mp3 auf dem Vormarsch sind… auch wenn ich es nicht besonderes mag, ist allerdings praktisch. Spotify ist das Tinder der Musik… Catchy in den ersten Sekunden oder du wirst weg gedrückt.

Download oder Stream:
Download … ich bin gerne mein eigener Herr. Spotify ist das Tinder der Musik… Catchy in den ersten Sekunden oder du wirst weg gedrückt.

Clubkonzert oder Festival:
Clubkonzert weil die Stimmung einfach intimer ist, allerdings sind mir großen Bühnen von der Bewegungsfreiheit lieber… kleine sind aber eine Herausforderung
(Anm. d. Band: Mit dem zusammen auf einer kleinen Bühne hat man eh keinen Platz mehr ....)

Drei Song, die auf meinem Mixtape nicht fehlen dürfen:
Reel Big Fish – Beer
Led Zeppelin – Kashmir
Red Hot Chili Peppers – Can’t Stop

Welches Album ich auf keinen Fall mit auf eine einsame Insel nehme:
Generell kein Schlager, bei Helene Fischer kann man sich ja wenigstens noch das „Cover“ ansehen, bei den Wildecker Herzbuben etc. hört es dann aber echt auf.

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